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Die neue VG-Leiterin Heiderose Wilde ist 100 Tage im Amt:

Ich fühle mich sehr wohl in meiner neuen Position

Bild und Text: Alfred Kordwig

Die neue Leiterin Heiderose Wilde (Zweite von links), Großeibstadts Bürgermeister Gerhard Jäger (von links), Saals Bürgermeisterin Conny Dahinten und Wülfershausens Bürgermeister Wolfgang Seifert.

Im Herbst vergangenen Jahres übernahm Heiderose Wilde die Leitung der Verwaltungsgemeinschaft Saal. Warum ihr Fazit nach über 100 Tagen im neuen Job positiv ausfällt.

Sie ist schon in vielen Ämtern und Verwaltungen tätig gewesen in ihrem Berufsleben und hat nun im Grabfeld eine weitere Stufe auf der Karriereleiter erklommen: Im Oktober vergangenen Jahres trat Heiderose Wilde die Nachfolge von Maximilian Nunn als Leiterin der Verwaltungsgemeinschaft Saal a.d. ‚Saale an.

Damit ist sie seit wenigen Monaten verantwortlich für die klassischen Bereiche einer solchen Führungsposition: die Arbeitsabläufe organisieren oder das Personal führen und motivieren. Auch die Verwaltung der Kläranlage in Wülfershausen gehört zu ihren Aufgaben.

Schon länger in der VG tätig

"Ich fühle mich sehr wohl an meiner neuen Arbeitsstelle," zieht Heiderose Wilde ein erstes positives Fazit nach gut 100 Tagen in ihrer neuen Führungsposition. "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben mich in der Einarbeitungsphase nach Kräften unterstützt und mir den Einstieg leichtgemacht."

Hilfreich war es nach ihren Worten, dass sie vor der Übernahme der Leitung bereits eineinhalb Jahre in der Verwaltungsgemeinschaft Saal a.d. Saale tätig war: Ab Mai 2021 war sie bereits Sachbearbeiterin im Finanzwesen. Worüber sich die 58-jährige gebürtige Sachsen-Anhalterin neben dem angenehmen Arbeitsklima außerdem freut, ist das unkomplizierte Miteinander mit den drei Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Gemeinden Saal a.d. Saale, Wülfershausen a.d. Saale und Großeibstadt.

Insgesamt elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

In dem im Jahr 2001 errichteten VG-Gebäude am Wiesenflecklein, arbeitein inklusive der Leiterin und eines Auszubildenden elf Beschäftigte. Dazu kommen drei Kräfte, die sich um den Betrieb der Kläranlage kümmern. Neben dem Haupt- und dem Bauamt gibt es in der Saaler VG auch eine Finanzverwaltung.

Dort gab es für Heiderose Wilde und ihrem Team in den vergangenen Wochen und Monaten besonders viel zu tun. "Wir bekamen viele Anrufe von Leuten, die gerade ihre Grundsteuererklärung machten", so Wilde. Soweit es möglich war, habe man mit Auskünften weitergeholfen. "Generell versuchen wir hier in der VG, möglichst bürgerorientiert zu arbeiten."

Seit 35 Jahren im Verwaltungsdienst

Heiderose Wilde, die in ihrer Freizeit gerne liest oder sich in der Natur aufhält, ist seit über 35 Jahren im Verwaltungsdienst tätig. Die Mutter einer erwachsenen Tochter bezeichnet sich selbst als Seiteneinsteigerin, die sich von ganz unten nach oben hochgearbeitet hat. Seit 22 Jahren arbeitet sie im gehobenen Dienst. Die meisten Berufsjahre verbrachte sie in Halberstadt in Sachsen-Anhalt, wo sie bis 2015 Ordnungsamtsleiterin war.

Dann folgte der Wechsel nach Unterfranken – zunächst nach Werneck, wo sie ab 2015 Leiterin des Amtes für Ordnung und Sicherheit war, bevor sie 2021 in die VG nach Saal wechselte. Der Umzug ins nördliche Unterfranken vor einigen Jahren war übrigens nicht nur beruflich bedingt, wie sich Heiderose Wilde entlocken lässt, sondern hatte vor allem private Gründe: Vor einigen Jahren zog sie zu ihrem neuen Partner nach Happertshausen, den sie 2013 kennengelernt hatte.

Im Zuge der Gemeindegebietsreform entstand zum 1. Mai 1978 die Verwaltungsgemeinschaft Saal a.d. Saale. Durch diese Verwaltungseinheit wurde ein gemeinsames Dienstleistungszentrum für die Mitgliedsgemeinden und ihre Bürgerinnen und Bürger geschaffen, dass die nachfolgenden selbstständigen Mitgliedsgemeinden verwaltet: Großeibstadt mit seinen 1070 Einwohnern, Saal an der Saale mit 1517 Einwohnern und Wülfershausen mit 1501 Einwohnern (Stand 31.Dezember 2020). Zusätzlich wird der Schulverband Saaletal mitverwaltet. Die Abwasseranlage, die von den Mitgliedsgemeinden und der Gemeinde Großbardorf gebaut wurde, wird ebenfalls von der Verwaltungsgemeinschaft Saal a.d. Saale verwaltungstechnisch betreut.

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Bekanntmachung nach § 50 Abs. 5 des Bundesmeldegesetzes
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Liebe Bürger*innen,

Sitzungen des Gemeinderats und seiner Ausschüsse, Termine und Tagesordnungspunkte finden Sie ab Februar 2023 in unserem neuen Ratsinformationssystem (RIS).

Es ermöglicht interessierten Bürger*innen, sich über die Tätigkeit des Gemeinderates der Gemeinde Wülfershausen a.d. Saale und deren Ausschüsse zu informieren.

Zu finden ist das Ratsinformationssystem unter „Rathaus & Bürger“. Mit Klick auf „Sitzungen“ wählen Sie den Termin aus und es erscheinen alle relevanten Dokumente zu den einzelnen Sitzungen.

Für kommende Termine können die Tagesordnungen und Dokumente in der Regel erst sieben Tage vor dem Sitzungstermin eingesehen werden.

Es wird unterschieden zwischen dem Zugang für Bürger*innen und dem Zugang für Mandatsträger*innen, da für Bürger*innen aufgrund gesetzlicher Vorgaben lediglich der öffentliche Teil zur Verfügung gestellt werden darf.

Wir hoffen, mit diesem Service noch mehr Transparenz und Informationen über die Arbeit Ihrer kommunalen Vertreter zu bieten.

Ihr Wolfgang Seifert

 

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Gemeinderatsdelegation aus Marktschorgast zu Besuch in Wülfershausen

Im eigenen Zuhause alt werden - das wünschen sich die meisten Menschen in Bayern. Das Quartiersmanagement unterstützt dabei, dass Bürgerinnen und Bürger so lange wie möglich in ihrem gewohnten Wohnumfeld selbstbestimmt alt werden können. Die Quartiersarbeit schafft dafür den Rahmen: Beratung sowie Vernetzung und Koordination im Hilfesystem werden angeboten. Auch Themen wie soziale Teilhabe, Wohnberatung und Mobilität werden dazu in den Blick genommen. Viele Gemeinden in Franken stehen nun vor der Frage wie gehe ich die Thematik an, was kommt auf die Kommune zu und wie vollzieht sich der Aufbau eines Quartiersmanagements.

Um eine Antwort auf diese Fragen zu bekommen, hat eine Delegation aus der Gemeinde Marktschorgast am Samstag, den 14. Januar 2023 auf Empfehlung  der Koordinationsstelle des Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales unter der Leitung von Bürgermeister Marc Benker der Gemeinde Wülfershausen a. d. Saale einen Informationsbesuch abgestattet.
Bürgermeister Wolfgang Seifert und die Quartiersmanagerin Nicole Köllmer-Holl hatten ein offenes Ohr für die vielen Fragen, Wünsche und Bedürfnisse zur Projektentwicklung und –Begleitung der Gäste aus Oberfranken.

Zu Beginn des Informationsbesuchs stellte Bürgermeister Marc Benker seine Delegation aus Gemeinderäten, Seniorenbeauftragte und Mitarbeiter der Gemeinde Marktschorgast vor und Bürgermeister Wolfgang Seifert aus Wülfershausen gab einen Rückblick, wie es zum Quartiersmanagement in Wülfershausen gekommen ist und welche Hürden und Vorbehalte im Gemeinderat auszuräumen waren. Ferner erläuterte der Bürgermeister aus Wülfershausen den Erfolgsweg des Quartiersmanagements in seiner Gemeinde und berichtete, wie die anfängliche Skepsis durch Teile der Gemeindebevölkerung überwunden wurde und wie es schließlich zur Akzeptanz in der Gemeinde kam. Quartiersmanagerin Köllmer-Holl gab einen umfangreichen Bericht zu ihrer Arbeit, von der ersten Kontaktaufnahme bis hin zur anerkannten Fachkraft für die generationenübergreifende Arbeit zur Beratung, Hilfestellung und Unterstützung bei allen Lebensfragen für die betroffenen der Gemeindebevölkerung ab.

Die Delegation aus Marktschorgast verfolgte diese Informationen aus Wülfershausen sehr und stellten anschließend sehr gezielte und umfangreiche Fragen zu einer bevorstehenden Quartiersgründung in ihrer Gemeinde.

Der Wülfershäuser Bürgermeister und die Quartiersmanagerin beantworteten diese Fragen sehr ausführlich und gaben ein positives Feedback zum Quartierskonzept in der Saalegemeinde Wülfershausen.

Nach einem zweistündigen Austauschgespräch verabschiedeten sich die Gäste aus Oberfranken mit einem kleinen Präsent und Bürgermeister Seifert und QM Köllmer-Holl versprachen ihre weitere Unterstützung bei den noch offenen Fragen zur Gründung eines Quartierskonzepts in Marktschorgast.

Foto: Die Delegation aus Oberfranken mit Bürgermeister Marc Benker (Bildmitte) mit Quartiersmanagerin Nicole Köllmer-Holl und Bürgermeister Wolfgang Seifert aus Wülfershausen von Alien Berisha

Die Brückenschänke von Wülfershausen hat neue Pächter - Ehepaar Vagias folgt auf Stavros Kalterimidis

Foto: Steffen Schneider - Bilderschmiede

Das griechische Ehepaar Dora und Athanasios Vagias eröffnen am Mittwoch, 11. Januar die Brückenschänke. Warum sich der Name des Lokals nicht ändert.

Im neuen Jahr wird die Brückenschänke in Wülfershausen wieder bewirtschaftet, es bleibt ein griechisches Restaurant und soll wieder ein beliebter Treffpunkt für alle Bürger der Gemeinde und darüber hinaus werden. Bürgermeister Wolfgang Seifert freut sich, dass ein reibungsloser Pächterwechsel gelingt. Der bisherige Wirt Stavros Kalterimidis hatte seinen Vertrag vorzeitig gekündigt. Das war möglich, weil die Gemeinde einen Nachpächter gefunden hatte.

Dora und Athanasios Vagias heißt das neue Wirtsehepaar, das die Gaststätte Anfang des neuen Jahres übernimmt und am Mittwoch, 11. Januar, eröffnen will. Sie haben bereits Erfahrungen in der Gastronomiebranche gesammelt und werden von ihrer Verwandtschaft unterstützt, die in Hollstadt ein griechisches Restaurant betreibt.

Eine eigene Note wollen sie dem Restaurant geben und hätte es gern so umbenannt, dass der griechische höchste Berg Olymp, der "Sitz der Götter", wie er auch genannt wird, darin vorkommt und eventuell die Namen der neuen Betreiber. Aber das möchte die Gemeinde nicht, weil der Name Brückenschänke sich inzwischen etabliert hat.

Zum Wirtshaus in Wülfershausen gehörte früher eine Bäckerei

Das im Jahr 1840/1841 von Georg Vöth erbaute Wirtshaus trug zunächst einen ganz anderen Namen und hieß anfangs "Stadt München". Wie der Dorfchronik von Reinhold Albert zu entnehmen war, ist bekannt, dass bis 1983 das Wirtshaus von Raimund Müller und seiner Frau Lena bewirtschaftet wurde. Eine Bäckerei war angeschlossen, sodass es dort täglich frische Backwaren gab, oben im Haus konnte in einem Tanzsaal gefeiert werden, eine Kegelbahn wurde eifrig genutzt.

1993 änderten sich die Eigentumsverhältnisse, die Gemeinde erwarb das Gebäude, deren Besitzer inzwischen eine Erbengemeinschaft war, und verpachtete es neu. 32.000 Mark kostete es damals. Ab 2000 pachtete Elmar Fischer das in "Brückenschänke" umbenannte Gasthaus. Der Schützenverein baute den ehemaligen Tanzsaal in eine Schießanlage um und benutzt seither diesen Teil des Gebäudes. Aus der Kegelbahn wurde der Musikprobenraum. 2003 bis 2018 hieß der Pächter Udo Maly, dann folgte Stavros Kalterimidis, der nun von dem Ehepaar Vagias abgelöst wird.

Gebäude soll generalsaniert werden

Der Gastraum wurde bereits 2018 renoviert und ein wenig griechisch gestaltet, aber im Rahmen der Dorferneuerung soll eine Generalsanierung des Gebäudes erfolgen, plant die Gemeinde. Verzichten will man nicht auf das altehrwürdige Wirtshaus, das einst wie eine "gute Stube" von den Leuten genutzt wurde. Man traf sich im Vorraum, in der Gaststube oder im Biergarten hinter dem Haus, tauschte die neuesten Nachrichten aus oder verbrachte seinen Feierabend.

So soll es auch wieder werden, wenn es nach dem Bürgermeister Wolfgang Seifert geht. In einer Zeit, in der jeder Ortsverantwortliche froh ist, noch eine Gaststätte oder ein Wirtshaus zu haben. Dora und Athanasios Vagias freuen sich auf die neuen Herausforderungen und hoffen, mit griechischen Spezialitäten den Geschmack der Besucher zu treffen. Eine Wohnung im Ort haben sie bereits gefunden, sie ziehen um nach Wülfershausen. Vorerst haben sie eine kleine Speisekarte im Angebot, die sie noch erweitern möchten.

Bevor es losgeht, ist noch viel zu tun: Aufräumen und Putzen stehen zunächst auf der Tagesordnung. Das vom Vorpächter angeschaffte Mobiliar und Küchengeräte wurden von der Gemeinde übernommen und mitverpachtet. Somit können die neuen Wirte in einer eingerichteten Küche und einem möblierten Gastraum neu anfangen.

Foto: Das Ehepaar Dora und Athanasios Vagias (Mitte) übernimmt die Brückenschänke in Wülfershausen. Darüber freut sich Bürgermeister Wolfgang Seifert (links), rechts steht der bisherige Betreiber Stavros Kalterimidis.

Immobilienausschreibung

Als Eigentümerin beabsichtigt die Gemeinde Wülfershausen a. d. Saale das ehemalige Pumphäuschen in Wülfershausen zu verkaufen.

Objekt: Pumphäuschen – Klingenstraße 8, 97618 Wülfershausen a. d. Saale - Grundstücksgröße: 62 m² - Stromanschluss vorhanden - Wasseranschluss vorhanden - Abwasseranschluss vorhanden

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